FDP-Gemeinderatsmitglieder diskutierten mit frustrierten Bürgern Lösungsmöglichkeiten
Liberale unterstützen Forderung nach einem Sackgassen-Schild
Unmut gibt es in einem Wohngebiet in Grafschaft-Oeverich über zahlreiche Fahrzeuge, die in eine dortige Sackgasse hineinfahren. Dies erfuhren die FDP-Vertreter im Gemeinderat Grafschaft, Christina Steinheuer und Hartmut Wüst, bei einem Besuch vor Ort.
Der Hintergrund: Als die Raiffeisenkasse dort noch beheimatet war, wurde deren privater Parkplatz gerne als Abkürzung Richtung Fritzdorf benutzt. Dies ist jetzt nicht mehr möglich, der Platz ist gesperrt. Das hat sich aber offenkundig noch nicht herumgesprochen. Nur so ist zu erklären, dass viele Fahrzeuge, ein Großteil mit ortsfremden Autokennzeichen, darunter auch LKWs, immer noch versuchen, dort abzukürzen. Sie landen dann aber in dem neuen Wohngebiet am Windmühlenweg. Da die Wohnstraße in einer Sackgasse endet, müssen sie sich dann wieder mühsam herausfädeln und den Rückweg antreten. “Manch ein Lkw braucht dann eine halbe Stunde”, ärgert sich Kerstin Schäfer, die sich vor allem um die Sicherheit ihrer kleinen Kinder sorgt.
“Hier muss etwas passieren. Sinnvoll und wünschenswert wäre hier ein Sackgassenschild”, sagt Eckhard Heinrich. In der Straße leben insgesamt acht kleine Kinder. Auch Stephan Thielke ist sicher, dass ein Sackgassenschild viele vom Einbiegen in die Straße abhalten würde.
Diese Forderung wird von den FDP-Vertretern unterstützt, ebenso wie vom Ortsvorsteher Wilfried Klein. Die FDP wird sich im Ortsbeirat und bei der Gemeinde Grafschaft für eine Lösung einsetzen.
FDP-Pressemitteilung

Bildunterschrift:
Ein Sackgassenschild an dieser Stelle wird die Verkehrsprobleme lindern, hoffen die Anwohner “Am Windmühlenweg” im Gespräch mit den FDP-Vertretern im Gemeinderat Hartmut Wüst (zweiter von links) und Christina Steinheuer (dritte von links).





