• Allgemeines, Kreis Ahrweiler, Ortsverbände

    Verfasst am 15.06.2011

    von Niklas Denger

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    Von Victor Francke, Bonner Generalanzeiger vom 11. Juni 2011

    Kreis Ahrweiler. Der Kreistag will seinen Beitrag zur Energiewende leisten. Er strebt zur Sicherung einer nachhaltigen Versorgung an, die im Kreisgebiet benötigte Energie langfristig vollständig aus regenerativen Energien zu gewinnen.

    Der Windpark in Weibern gilt als Grundlage für eine zukunftsfähige und regenerative Energieerzeugung im Ahrkreis. Foto: Martin Gausmann

    Der Windpark in Weibern gilt als Grundlage für eine zukunftsfähige und regenerative Energieerzeugung im Ahrkreis. Foto: Martin GausmannAls erstes Ziel soll der Strombedarf im Kreis bis spätestens zum Jahr 2030 zu einhundert Prozent aus erneuerbaren Energien gedeckt werden. Wie Landrat Jürgen Pföhler ausführte, beschreite der Kreis Ahrweiler seit Jahren einen Weg, der die Energiewende unterstütze und fördere. Einsparung von Energie, Verbesserung der Energieeffizienz und die Energieerzeugung aus regenerativen Quellen sollen die drei tragenden Säulen der Versorgungsentwicklung des künftigen Energiebedarfs sein.

    Was die Energieeinsparung anbetrifft, so habe der Kreis in den vergangenen Jahren ebenso wie im Bereich der Energieerzeugung aus regenerativen Quellen nicht unerhebliche Anstrengungen unternommen, rief Pföhler in Erinnerung. Beispielsweise die energetische Sanierung der Kreisschulen und die Umstellung der Wärmeversorgung aus erneuerbaren Energien seien Projekte, die dieses Ziel verwirklichen.
    Mit den Fotovoltaikanlagen auf allen Kreisschulen sowie dem Kreishaus selbst, den genehmigten Windenergieanlagen in Weibern und Wehr aber auch dem Biomasse-Masterplan seien seitens des Kreises erste Grundlagen für eine zukunftsfähige und regenerative Energieerzeugung gelegt. Hinzu kämen noch die Aktivitäten der einzelnen Kommunen und Privatpersonen.
    “Neben der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen und dem Beitrag zur klimafreundlichen Energiewende als aktiver Umweltschutz sind weitere Aspekte von Bedeutung”, sagte Pföhler. Dezentrale Strukturen mit einer Versorgung durch erneuerbare Energien aufzubauen bedeute zusätzliche Handlungsfelder für Akteure der gesamten Region.
    Damit würden neue Wertschöpfungsketten aufgebaut und qualifizierte Arbeitsplätze geschaffen. Die FDP forderte einen moderateren Ausstieg aus der Kernkraft und plädierte dafür, Bürger vor der Installation von Windrädern zu befragen. Der Antrag scheiterte.

    Dieser Artikel wurde am 15. Juni 2011 um 07:41 Uhr verfasst und gelistet unter Allgemeines, Kreis Ahrweiler, Ortsverbände. Sie können alle Kommentare über den RSS Feed verfolgen. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Website setzen.
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